Veranstaltungskalender
 

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht Zur Soziologie der Neuen Deutschen Welle in Hagen

cFrank Hillebrandt
cDinko Skopljak

Vortrag von Prof. Dr. Frank Hillebrandt, Soziologe, FernUniversität Hagen und Heike Wahnbaeck, Hagen

Moderation: Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch

Komm nach Hagen, werde Pop-Star, mach dein Glück., diese Textzeile aus einem Song der Hagener Post-Punk-Band Extrabreit, die später als fester Bestandteil der sogenannten Neuen Deutschen Welle symbolisiert wird, steht sinnbildlich für die kulturelle Szene, die sich am Ende der 1970er Jahre in Hagen bildet mit Strahlkraft in die ganze BRD. Aus der Region Hagen stammen nicht nur Extrabreit, sondern unter anderem auch Inga und Annette Humpe, als Frontfrauen von DÖF und Ideal, Grobschnitt als wichtige Band der Krautrock-Bewegung, und nicht zuletzt Nena als das Gesicht der Neuen Deutschen Welle. Soziologisch interessant ist nun nicht nur die Frage, wie sich eine solche Musikszene in Hagen bilden konnte. Es geht auch ganz allgemein darum, wie sich eine neue Musikrichtung in der Pop-Musik etablieren und wie sie dazu beiträgt, dass die Praxisformation des Pop immer wieder neu  entsteht. Dabei wird es nicht nur um die von Frank Hillebrandt vorgestellten illebrandt Hhwissenschaftlich-soziologische Untersuchungen einer regional entstehenden Pop-Szene gehen. Heike Wahnbaeck wird als Insiderin der damaligen Szene über kuriose Live-Auftritte, spezielle Typen und vieles mehr berichten, was sich Ende der 1970er Jahre in Hagen ereignet hat. Dadurch entsteht ein komplexes Bild einer Pop-und Kulturszene in der Region, an die sich viele sicher noch gerne und rege erinnern werden. 

Prof. Dr. Frank Hillebrandt leitet das Lehrgebiet für Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie, FernUniversität in Hagen. Heike Wahnbaeck ist Kuratorin der Ausstellung Komm nach Hagen, mach dein Glück zur Neuen Deutschen Welle in Hagen im Osthausmuseum.

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Mittwoch, 15.11.2017 18:00 - 20:00 Uhr

Kulturhaus Lüdenscheid

Die Veranstaltung findet im Violetten Saal des Kulturhauses statt und ist kostenfrei.

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