Veranstaltungskalender
 

Verräter 01.10.2019

Verräter

Nach Can Dündar
Inszenierung: Christian Scholze
Mit Neven Nöthig, Susanne Kubelka, Andreas Kunz, Songül Karaca
Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel

Am 29. Mai 2015 erscheint in der renommierten türkischen Tageszeitung "Cumhuriyet" ein Artikel über geheime Waffenlieferungen der türkischen Regierung an den sogenannten "Islamischen Staat". Der Autor ist der Chefredakteur der Zeitung Can Dündar. Kurz darauf stellt der türkische Staatspräsident Erdogan Strafanzeige und fordert für Dündar lebenslange Haft. Am 26. November 2015 wird Dündar wegen des Ver­dachts der Spionage und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung festgenommen und kurz darauf zu sechs Jahren Haft verurteilt. Am Tag der Urteilsverkündung wird vor dem Gerichtsgebäude auf ihn geschossen. Heute lebt Can Dündar in Berlin im Exil. Es ist ein Leben zwischen Anerkennung auf der einen Seite und akuter Gefahr auf der anderen Seite, sowie in beständiger Einsamkeit, Fremdheit und Isolation.

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#BerlinBerlin 06.11.2019

#BerlinBerlin

Von Sina Ahlers, Uta Bierbaum, Günter Jankowiak und Jörg Steinberg
Regie: Jörg Steinberg / Dramaturgie: Holger Kuhla
Mit Beate Fischer, Josephine Lange, Oliver Moritz, Sarah Schulze Tenberge, Justus Verdenhalven, Raphael Zari

Theater Strahl

Für Ingo ist die Berliner Mauer alles andere als ein "Wimpernschlag der Geschichte". 1961, am Tag des Mau­erbaus geboren, wird die Errichtung des "Antifaschistischen Schutzwalls" sein gesamtes Leben in Ost-Berlin bestimmen. Auf seinen Vater wartet er vergebens, denn der lebt längst mit einer neuen Familie in West-Berlin, seine Mutter schweigt und verdrängt und sein Heimatland mauert sich immer weiter ein. Doch als das "Hierblei­ben" für Ingo nicht mehr geht und er endlich "rüber" darf, ganz legal per Ausreiseantrag, ist der 9. November '89 und die Grenze ist plötzlich offen.

Vier Theaterautor*innen, aus Ost und West, geboren vor- und nach der "Wende", haben den Text zu "#BerlinBerlin" in kollektiver Arbeitsweise entwickelt. Sie erzählen eine bewegende Familiengeschichte über das Leben in einer geteilten Stadt und fragen nach dem Sinn von Mauern - auch heute. Die "kraftvolle, zeitgeschichtsgetränkte, berührende Inszenierung" wurde als beste Berliner Aufführung des Jahres 2018 mit dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet.

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Blackout 19.01.2020

Blackout

Nach Marc Elsberg
Landestheater Castrop-Rauxel
Einführung: 18:30 Uhr

Was würden Sie tun? Der Strom fällt aus, Ampeln funk­tionieren nicht mehr, U-Bahnen bleiben stecken, Bahn­höfe und Flughäfen können ihre Betriebe nicht mehr aufrecht erhalten. Fernseher bleiben stumm, ebenso Radios und Computer. Sie haben keine Möglichkeit, In­formationen zu erhalten. Wären Sie vorbereitet?

Durch einen Terroranschlag auf das europäische Stromnetz wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die dazu führt, dass das gesellschaftliche Leben inner­halb kürzester Zeit zusammenbricht. Panik bricht aus. Der Kampf ums Überleben eskaliert. Der Informatiker Piero Manzano ist zunächst der einzige, der einen Ha­ckerangriff vermutet. Doch als er es endlich schafft, zu den Behörden durchzudringen, tauchen in seinem Computer merkwürdige Mails auf, die den Verdacht auf ihn lenken...

Ein atemberaubender Thriller, wie er zeitgemäßer und vorstellbarer kaum sein könnte und der verdeutlicht, in welchen Abhängigkeiten und Anfälligkeiten unser Alltag funktioniert.

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Die Marquise von O.


Leider muss das Stück" Die Marquise von O." auf einen anderen Tag verlegt werden. Ein neuer Termin steht aktuell noch nicht fest.


Nach Heinrich von Kleist
Regie: Esther Hattenbach
Dramaturgie: Sven Schlötcke
Mit Johanna Kitzl, Gabriella Weber, Nico Ehrenteit, Oliver Kerstan, Thomas Schweiberer, Rupert J. Seidl

Theater an der Ruhr Mülheim

 

Die Geschichte beginnt im Krieg. Wie immer im Krieg wird gemordet, geplündert, vergewaltigt. Wie ein Engel erscheint in diesem Chaos ein russischer Offizier, der die Marquise in der Nacht der feindlichen Übernahme vor der sexuellen Gewalt seiner Soldaten schützt.

Wochen später stellt die Gerettete fest, dass sie schwanger ist. An eine Zeugung kann sie sich nicht erinnern. Für ihren Vater ist das die boshafte Lüge zur Verschleierung sexueller Eskapaden, die Mutter weiß nicht, was sie denken soll, und die Marquise ent­schließt sich zu einem radikalen Schritt: Per Anzeige sucht sie den Vater des Kindes. Sie führt eine radikale Aufklärungskampagne gegen sich selbst. Es zeigt sich eine Welt, in der es keine Gewissheiten gibt. In einer detektivischen Rückschau arbeiten sich die Figuren rasant und mit gewalttätig stürmender Sprache an die Wahrheit heran. Eine Wahrheit, die, je näher man ihr kommt, umso mehr zerfällt.

 

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Lenya Story 10.05.2020

Lenya Story

Anlässlich des Lüdenscheider Kurt-Weill-Jubiläums und zum 120. Geburtstag von Lotte Lenya
Regie: Torsten Fischer 
Konzertdirektion Landgraf

Die "Lenya Story" ist eine musikalische Hommage an den deutschen Weltstar Lotte Lenya. Die Tochter eines Kutschers und einer Wäscherin wird als "Lotte Lenya" die berühmteste Wiener Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Erste Theatererfahrungen sammelt sie in Zürich und Berlin, wo sie dem Komponisten Kurt Weill begegnet: Der Beginn einer großen, unkonven­tionellen Lebens- und Liebesgeschichte. Nach einem Vorsingen bei Bertolt Brecht wird sie die legendäre "Jenny" der Uraufführung von "Die Dreigroschenoper". Doch mit aufkommendem Nationalsozialismus wird die Arbeitssituation für Weill in Deutschland unerträg­lich: "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" führt zu Tumulten in den Opernhäusern, weitere Aufführungen seiner Werke werden verboten. Das inzwischen ge­schiedene Paar wandert gemeinsam nach Amerika aus - einer zweiten Ehe und dem Weltruhm entgegen. Ob "Surabaya-Johnny", das besagte Lied von der "See­räuber-Jenny" oder "Moon of Alabama" - Generationen von Europäern und Amerikanern wies Lotte Lenya den "Weg in die nächste Whisky-Bar".

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NN Theater 19.06.2020

"Wir wissen noch nicht, was wir machen, aber es wird gut!" (Irene Schwarz, Gründungsmitglied, NN Theater) 

Der Auftritt des NN-Theaters auf der Waldbühne ist bereits eine feste Größe im Spielplan des Kulturhaus Lüdenscheid. Die Tradition wird fortgeführt. Da die Spielzeitplanung des NN-Theaters von der des Kultur­hauses abweicht, konnte zum Zeitpunkt der Druckle­gung noch kein Stücktitel und keine Stückbeschrei­bung bekannt gegeben werden.

So viel sei aber verraten, es wird sich um die Premiere der neuen Produktion des NN-Theaters handeln.

Sobald uns die Informationen seitens des NN-Theaters vorliegen, veröffentlichen wir diese auf unserer Web-site, in den Monatsplakaten und in den Medien.

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